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CD-Review: "TOKYO BLADE - THOUSAND MEN STRONG"




TOKYO BLADE – bei diesem Namen klingelt bei so ziemlich jedem von uns was. Die „New Wave Of British Heavy Metal“ Legende mit dem hohen Verschleiß an Bandmitgliedern ist nach 13 Jahren Ruhepause auf die Bildfläche zurückgekehrt. Im Gepäck ein neues Album „Thousand Men Strong“.

30 Jahre ist es nun her, dass Gitarrist Andy Boulton zusammen mit Alan Marsh (Vocals), Ray Dismore (Gitarre), Andy Robbins (Bass) und Steve Pierce (Drums) die Band im englischen Salisbury gründete. Und mittlerweile 16 Jahre ist es her, dass sich die Bandmitglieder ins Privatleben zurückzogen und TOKYO BLADE zur Geschichte gehörte. Aufgrund des nachhaltigen Interesses an der Band aktivierte jedoch Andy Boulton 2009 seine alten Weggefährten und besetzte den Sängerposten mit dem deutschen Ausnahmetalent Nicolaj Ruhnow, der auch bei der Band Domain und seiner eigenen Band Nick Hellfort aktiv ist. Für die Produktion von „Thousand Men Strong“ ist übrigens Altmeister Chris Tsangarides verantwortlich (Judas Priest, Anvil, Thin Lizzy u.a.)

Das Songwriting von TOKYO BLADE ist nach wie vor fest in den 80ern verankert, ihre Technik solide, und sie schaffen einen Spagat zwischen den Gedankensprüngen an Saxon und Judas Priest: an diese erfolgreichen britischen Kollegen mußte ich des Öfteren denken als ich „No Conclusion“, „The Ambush“ oder „Heading Down The Road“ hörte, was auch sehr an Nicolaj Ruhnow liegt. Dieser Herr kann nämlich einen halfordschen Unterton auspacken und rundet durch seine variable, ausdrucksstarke Stimme seinen Job als Sänger noch ab. Bei „Lunch-Case“ kommen die Briten schon sehr stark an Power-Metal ran, was aber für frischen Wind auf dem Album sorgt. Die Neueinspielung von „Night Of The Blade“ ist etwas überflüssig, aber gelungen und läßt erahnen wie sich diese auf dem Headbangers Open Air und Wacken anhören wird. Man darf gespannt sein. Insgesamt ist „Thousand Men Strong“ ein gelungenes Album, mit dem TOKYO BLADE beweisen, dass sie es als Old-School-Heroes immer noch drauf haben.

TOTGESAGTE LEBEN LÄNGER!

Anspieltipp:

Lunch-Case
No Conclusion
The Ambusch
Heading Down The Road
Night Of The Blade

Let's rock!

Faith Dawn

Wertung: 4 Gitarren von 5
2.5.11 16:49


CD Review: "BREITENBACH – STARTING OVER"



Leidenschaft & Talent reichen oft ALLEINE nicht aus, um seine Träume zu verwirklichen.
Mut und Courage ALLEINE ebnen Dir nicht den Weg auf die grossen Bühnen dieser Welt.
Gute Texte & Akkorde sind ALLEINE noch kein Garant für einen Platz an der Spitze der Hitparaden …wer sagt das? Toby Breitenbach, ALLEINE


Ein Leben für die Musik. Mit vielen Kompromissen! Vielen Sackgassen!
Mit viele Krisen und Neustarts. Mit vielen Menschen, die es immer besser wussten.
Mit vielen Freunden und solchen, die doch keine waren. Mit viel Hilfe. Mit vielen Enttäuschungen.
Mit viel Freude. Mit vielen Entbehrungen. Mit viel Hoffnung. Mit viel Gefühl. Mit vielen Ideen.
Mit vielen Zusagen. Mit vielen Absagen.
Mit viel guter Musik.

BREITENBACH, das sind Toby Breitenbach (Vocals & Guitar), Pogo TS (Bass) und Robby Siemens (Drums).
Im Jahr 2008 gegründet, kommen sie, aus der wie sie sagen wundervollen Metropole Frankfurt am Main.
Ganze eineinhalb Jahre hat Toby die Songs geschrieben, aufgenommen und produziert, die nun bald auf dem Debut-Album “Starting Over” zu hören sind.

Platzierungen im Finale der “International Songwriting Competition” und dem “Billboard Song-Contest” in den USA, als auch offene Ohren bei deutschen Radio-Sendern wie HR3, youFM und RadioBob gaben schon gleich zu Anfang einen guten Start für die drei Jungs.

Ein Riesenprung für ihren Bekanntheitsgrad war neben ihren inzwischen legendären Frankfurter Balkon-Konzerten, Ihr Musik-Video “Waiting”, was als erstes barrierefreies Musikvideo Deutschlands gilt.
Aber neben einem steigenden Interesse aus der Gemeinde von hörgeschädigten Menschen war es mit Sicherheit auch Ihr Support auf der Deutschland-Tour für die US-Band “Anberlin”, der ein viel versprechendes Debut-Jahr 2011 erahnen lässt. (Quelle: Breitenbach)

„Starting Over“ ist wie eine Reise durch einen Vergnügungspark. Energiegeladen, emotional mit kraftvoll rockigem Sound und Texten, die nicht nur einfach zur Untermalung der Musik dienen. Dieses Album macht einfach Spaß am Rock! Die Stimme von Toby Breitenbach hat durch den Reibeisen- und Wattebauscheffekt einen unglaublich prägnanten Wiedererkennungswert. Bei dem Opener „Sail Me“ ist Gänsehautstimmung angesagt, klingt es doch am Anfang eher wie eine Accousticballade, wird schnell klar, dass da eine emotionale Lawine mit kraftvollen Riffs auf einen zu kommt. Bei „The Worst, the best, the craziest“ und „(Feels like) Starting Over“ bekommt man nicht mehr die Möglichkeit ruhig sitzen zu bleiben, man muss einfach aufstehen und sich bewegen. „Waiting“ überzeugt nicht nur dadurch, dass es das erste barrierefreie Video Deutschlands zu dem Song gibt, sondern dieser besticht durch den abwechslungreichen Sound, den Facettenreichtum von Tobys Stimme und den hervorragenden Text. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich das Video in den Votingcharts bei iMusic1 Ende April auf Platz 2 einquartierte.

Dieses Werk ist so facettenreich und macht einfach Lust auf mehr von BREITENBACH; wie auf einem Vergnügungspark die Achterbahn. Für jeden Geschmack ist auf diesem Silberling etwas dabei und ich kann es jedem Rockliebenden nur wärmstens empfehlen. Ich freue mich auf das ein oder andere Konzert des Trios und bin sehr auf ihre Live-Qualitäten gespannt von denen schon so viel erzählt wurde.

STARTING OVER!!!!

Anspieltipp:
Sail me
The worst, the best, the craziest
Don’t come back
Waiting

Bandlink:
www.breitenbach.tv

Let's rock!

Faith Dawn

Wertung: 4,5 Gitarren von 5
2.5.11 23:35



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