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Schwarzes Glück - Gothics sind anders

„Wie sehen die denn aus?“ So reagieren viele auf die dunklen Gestalten – irritiert und befremdet. Die „Schwarzen“ haben ein denkbar schlechtes Image. Manche Menschen glauben deshalb, dass die Gothics satanistische Neigungen haben, nachts Friedhöfe schänden oder depressiv sind. Gothics sind Menschen, die sich ausschließlich schwarz kleiden und gerne mit Themen wie Tod und Vergänglichkeit beschäftigen.

Dabei sind die "Schwarzen" genauso Menschen mit Gefühlen wie der "Ottonormalverbraucher". Sie sind romantisch, lieben und sind keine Einzelgänger. Sie kleiden sich nur anders, sie gehören zu einer anderen Subkultur. Die bevorzugte Farbe ist Schwarz aus den verschiedensten Stoffen. Schmuck ist größtenteils aus Silber und mit Fantasy-Symbolen versehen. Mittelalter und Jahrhundertwende sind große Themen und beeinflussen die Gothics vorwiegend im Kleidungsstil. Sie haben ganz normale Jobs, wie AltenpflegerIn oder VerkäuferIn und sie beißen nicht. Sie haben genauso gute Ansichten über das Weltgeschehen wie jeder andere auch, sie sind nicht dumm oder Satanisten. Sie sind nur anders und das fällt auf.

Unterwegs in der „schwarzen Szene“

Petra, 44, Angestellte bei der Stadtverwaltung in Wuppertal, entspricht nur äußerlich den Klischees: Sie trägt zwar immer schwarz, geht aber einer geregelten Arbeit nach, nimmt keine Drogen, sondern pflegt einen eher bürgerlichen Lebensstil. Trotzdem ist sie mit ihrem Sohn erst vor kurzem in eine „Gothic-Wohngemeinschaft“ gezogen. Abends ist sie in der „schwarzen Szene“ unterwegs, natürlich entsprechend ausstaffiert: mit schwarzem Lack-BH und Netzstrümpfen – auf der Suche nach einem zu ihr passenden Liebsten. Auch Pfingsten auf dem bundesweiten Treffen der Schwarzen in Leipzig war sie wieder dabei, einen passenden Lover hat sie allerdings nicht gefunden.

Anecken und abgrenzen

Elena (rechts) und Erik bei einem Gothic-Treffen; Rechte: WDR/Claudia Deja

Erik und Elena sind deutlich jünger und entsprechen auf den ersten Blick schon eher den Klischees. Gemeinsam haben sie ihre eigene kleine Welt geschaffen, gemeinsam verteidigen sie sich gegen Anfeindungen von außen. Besonders der androgyn wirkende Erik wird auf der Straße oft angepöbelt. Auch im Job gibt es immer wieder Konflikte wegen seiner Aufmachung. In der schwarzen Szene finden Erik und Elena Raum für ihr spezielles Lebensgefühl, dazu gehört auch das Tragen auffallender Kostüme. Sie grenzen sich damit ab von einer Welt, die beide oft als kalt und feindselig empfinden. Sie wollen anders sein als die anderen und verstärken so ihre Außenseiter-Position. Wie lassen sich das Träumerische und Tiefsinnige ihres „schwarzen Lebens“ vereinbaren mit dem „Rest der Welt“ – eine Frage, die das junge Paar durch den Alltag begleitet.

23.3.09 13:22


Das ist 08/15... Woher stammt das eigentlich?

Jeder von uns hat es schon gehört oder benutzt es ziemlich häufig: Die abschätzige Redewendung "08/15"

Benutzt wird sie um auszudrücken, dass etwas Standard, langweilig, nichts Besonderes, Durchschnitt, Mittelmaß oder Routine ist. Aber sie wird auch für veraltetes Material verwendet. Woher stammt der Begriff  "08/15" eigentlich?

Nachdem mich und Freunde das interessiert hatte, hab ich recherchiert und bin beim Militär fündig geworden.

Es gibt zwei Erklärungsansätze zur Entstehung der Redewendung. Beide stehen im Zusammenhang mit dem Maschinengewehr der Typenbezeichnung MG 08/15 (eine Variante des MG 08), welches im 1.Weltkrieg erstmals zum Einsatz kam.


Die erste Variante führt die Redewendung darauf zurück, dass die Soldaten täglich mit diesem Gewehr umgingen und ein langwieriges und eintöniges Training mit dieser Waffe zu absolvieren hatten. So stand die Bezeichnung 08/15 für die Soldaten irgendwann für langweilige Routine, derer man schon lange überdrüssig geworden war.

Die zweite Variante besagt, dass die Redewendung ihren Ursprung in der Tatsache hat, dass das MG 08/15 das erste deutschlandweit einheitliche Maschinengewehr war. Bis dahin war jeder Landesteil selbst für die Ausrüstung seiner Soldaten zuständig, was somit das Austauschen von Ersatzteilen in den inzwischen länderübergreifenden Truppen so gut wie unmöglich machte. Deswegen wurde das königliche Fabrikationsbüro gegründet, welches die Waffenherstellung normierte. Das MG 08/15 hat den ersten genormten Kegelstift im Verschluss, der in der DIN 1 genormt wurde. Daraufhin wurde das MG 08/15 zu einem Synonym für Standard und Durchschnitt.

Wahrscheinlich ist, dass beide Varianten ihre Richtigkeit haben und zur Redewendung beigetragen haben.

Im 2. Weltkrieg wurde dieses Maschinengewehr ebenfalls benutzt, allerdings war die Technik zu der Zeit schon veraltet, was zu der Erweiterung der Bedeutung um „veraltetes Material“ führte.

Verbreitung fand der Begriff auch durch die von Hans Hellmut Kirst 1954 erschienene Romantriologie 08/15. Es war einer der ersten Bestseller der Bundesrepublik und wurde 1954 unter demselben Titel verfilmt.

 

Eigentlich ganz einfach...  

31.3.09 17:34



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